Wandel im Druckermarkt: Der Drucker wird zum digitalen Hub

Der Markt für Drucker-Hardware ist seit Jahren stark unter Druck. Obwohl nach wie vor viel gedruckt wird, werden immer weniger Geräte verkauft. In vielen Ländern sind die Märkte gesättigt. Neue Geschäftschancen können sich Reseller und Systemhäuser mit Managed Printing Services, aber auch Service und Beratungsleistungen etwa zu Security und ganzheitlichen Drucklösungen erschließen.

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Die Vision vom papierlosen Büro wird seit Jahrzehnten propagiert. Trotz der immer weiter fortschreitenden Digitalisierung sieht die Realität aber nach wie vor ganz anders aus. In Büros und Verwaltung wird noch immer munter ausgedruckt. Das Druckvolumen, das zeigen auch die Verkaufszahlen beim Verbrauchsmaterial, ist nach wie vor hoch. Deutlich wird das etwa beim Papierverbrauch, wie der Digital Office Index 2018 zeigt, für den der Branchenverband Bitkom 1.106 Unternehmen ab 20 Mitarbeitern befragt hat. Zwar wird in jedem dritten Unternehmen (33 Prozent) heute weniger ausgedruckt als noch vor einem Jahr. Bei den Großkonzernen ist es sogar knapp die Hälfte (49 Prozent), die zusehends auf Ausdrucke verzichtet. 46 Prozent der Unternehmen geben aber auch an, weiterhin gleich viel auszudrucken wie noch vor einem Jahr, bei 19 Prozent nimmt der Papierverbrauch sogar zu.

So schätzen beispielsweise sieben von zehn Unternehmen (68 Prozent), dass mindestens die Hälfte ihrer Büro- und Verwaltungsprozesse auch heute weiterhin papierbasiert abläuft. Sechs Prozent der Befragten setzen sogar noch zu 100 Prozent auf Papier. Ein mageres Prozent verzichtet vollständig auf Papier.