Druck-Appliance: SEH-Print-Appliance unterstützt jetzt IPv6

Die Print-Appliances der Reihe ISD300 der Bielefelder Firma SEH unterstützen jetzt IPv6 und Gigabit-Ethernet. Außerdem hat der Hersteller ein Web-Interface integriert.

Um einige neue Funktionen hat SEH die Print-Appliance-Serie ISD300 erweitert. Die Modelle ISD300 und ISD300-PoE unterstützen ab jetzt Gigabit-Ethernet und das Netzwerkprotokoll IPv6. Speziell der letztgenannte Punkt ist wichtig, weil nach dem derzeitigen Stand der Vorrat an IPv4-Adressen bereits früher als vermutet erschöpft sein könnte, nämlich Ende des laufenden Jahres.

Dank IPv6-Support jetzt fit für die Netzwerkzukunft: die Print-Appliances der Reihe ISD300.

Die ISD300-Print-Appliances sind nach Angaben des Herstellers stabiler als komplexe Server-Installationen. So bootet eine Appliance schneller als ein Server. Zudem sind Backup-Funktionen integriert. All dies erhöht laut SEH die Verfügbarkeit der Druckdienste, die über die Appliances bereitgestellt werden.

Mit LPD/LPR (Line Printer Daemon/Line Printer Remote), IPP v1.1 (Internet Printing Protocol) und Socket Printing beherrschen die Appliances die wichtigsten Druckprotokolle in IPv6-Netzen. Hinzu kommt die Unterstützung von gängigen Protokollen wie http und https.

Modelle für kleine und größere Netze

Die Appliance ISD300 eignet sich besonders für kleine und mittelgroße Netze, beispielsweise für die Anbindung von Arbeitsgruppen und Außenstellen mit bis zu 50 Druckern und 150 Anwendern.

Die größeren ISD400 und ISD410 (mit RAID-System) sind für die Anforderungen großer Unternehmensnetze konzipiert und verwalten die dreifache Menge an Netzwerkdruckern und Anwendern.

Alle ISD-Modelle lassen sich auch als Thin-Print-Gateways zusammen mit der Druckmanagementlösung Print Thin Print einsetzen.

Renoviert hat SEH zudem die Bedienoberfläche. Das neue Web-basierte ISD Control Center erlaubt Anwendern, die ISD300-Appliances über einen Internet-Browser zu verwalten.