Druckmanagement: Mobile Arbeitsplätze werden vernachlässigt

Immer mehr Angestellte arbeiten auch mobil. Doch nur die wenigsten Unternehmen haben sich auf den Trend eingestellt. Das gilt zumindest für das Thema Drucken.

Viele Angestellte arbeiten mittlerweile auch mobil, um das Thema mobiles Drucken kümmern sich die meisten Unternehmen trotzdem nicht (Foto: ESP - Fotolia.com).

So sind zwar fast 60 Prozent der befragten für eine Studie von Quocirca befragten Unternehmen der Meinung, dass ihre Angestellten mit Hilfe von Lösungen für das mobile Drucken effizienter arbeiten könnten. Doch nur fünf Prozent der Firmen bieten solche Lösungen tatsächlich auch an. Zudem zeigt die Studie auf, dass weniger als ein Viertel der Unternehmen aktiv nach Lösungen und Möglichkeiten sucht, um mobil arbeitende Angestellte zu unterstützen.

Eine von Ricoh unterstützte Studie der Economist Intelligence Unit legt dar, dass sich bis 2020 viele Arbeitsplätze verändern und virtueller werden. 80 Prozent der befragten Führungskräfte stimmen dieser Aussage zu und knapp die Hälfte sagen voraus, dass der Großteil der Arbeitnehmer in Zukunft mehrheitlich von zu Hause aus arbeiten werde. Der Studie zufolge wird sich zudem der Trend in Richtung Consumerisation verstärken. Mit Consumerisation wird das Phänomen beschrieben, dass bei der Nutzung technischer Geräte die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit immer stärker verschwimmt. 70 Prozent der befragten Führungskräfte sind der Meinung, dass die Mitarbeiter ihrer Unternehmen zukünftig nur noch ein (End-)Gerät für die digitale Kommunikation verwenden werden, egal ob beruflich oder privat. Mehr als die Hälfte (52 Prozent) der Befragten meinen zudem, dass Arbeitnehmer ihre Geräte und Applikationen in Zukunft selbst beschaffen und verwalten, statt dies über eine zentrale IT-Abteilung erledigen zu lassen.