Aber hoher Bedarf: Wenig gute Erfahrungen mit automatischen IT-Prozessen

Beim Einsatz von IT-Prozess-Automation gibt es nach einer Umfrage von Centracon bisher wenige gute Erfahrungen. Das Dilemma für die befragten Unternehmen: Sie messen dem Thema eine hohe Bedeutung bei.

Mit der Virtualisierung von Servern und Desktops im Rechenzentrum bekommt ein Thema eine weitere Bedeutung: die Automatisierung von IT-Prozessen. Nur wenn möglichst viel automatisch abläuft, lässt sich die Flexibilität durch die Virtualisierung ausnutzen. Auch in einer Befragung von Centracon unter 188 Unternehmen gehört die IT-Prozess-Automation zu den ganz wichtigen Themen. 26 Prozent der befragten Firmen ordnen das Ganze bei den Top-3-Themen ein. Für 37 Prozent gehört die Aufgabe zu den Top-5-Themen. Unter die Top-8 fällt der Punkt immer noch bei 29 Prozent. Lediglich 8 Prozent können dem wenig abgewinnen.

Nur 22 Prozent der 188 von Centracon befragten Unternehmen haben bisher gute Erfahrungen mit der Automatisierung von IT-Prozessen gemacht.

Allerdings tut sich für die Unternehmen hier ein Dilemma auf: So richtig erfolgreich kommt die Automation noch nicht zum Einsatz. Gute Erfahrungen haben bisher nur 22 Prozent gemacht. Befriedigend ist es immerhin noch für 16 Prozent. Diesen beiden Zahlen stehen mit 35 Prozent etwa genauso viele mit schlechten Erfahrungen (»wenig befriedigend«) gegenüber. Das wird die Entscheidung für die IT-Automation für die rechtlichen 27 Prozent auch nicht einfacher machen.

Die Rationalisierung von IT-Abläufen gehört für 88 Prozent zu den fünf wichtigsten Anforderungen bei der Automation. 78 Prozent nennen Service-Request-Automation. An dritter Stelle folgt das Virtualisierungs-Management mit 76 Prozent. Immer noch relativ hoch ist auch der Bedarf an User-/Rechte-Management mit 70 Prozent. Deutlich weniger wichtig sind Nachvollziehbarkeit/Compliance (58 Prozent), Self-Services/IT-Marktplatz (49 Prozent) und Steuerung von Cloud-Services (49 Prozent)

Bei Anforderungen an eine Lösung für IT-Prozess-Automation steht mit 78 Prozent eine einfache Implementierung ganz oben. Fast gleich auf liegt die Forderung »in bestehende Prozesse integrierbar« mit 77 Prozent. Erst dann folgt der Wunsch nach einer hohen Flexibilität mit 71 Prozent.