Nicht alle setzen auf Best-of-Breed: Thema der Woche: Unified-Threat-Management, Teil 2

Unified-Threat-Management (UTM) hat als Terminus den Begriff Firewall abgelöst, zumindest bei den meisten Anwendern. Nun wachsen immer mehr Funktionen in diese Appliance hinein. Multi-Core-Ansätze dienen dazu, trotzdem mehr Performance zu bieten.

Network Computing sprach mit den Herstellern Astaro, Check Point, Sonicwall, Underground 8 und WatchGuard über ihre Lösungen zu Unified-Threat-Management. Außerdem ging es um deren Einschätzung hinsichtlich künftiger Entwicklungen wie bei weiteren Funktionen oder Performance. Lesen Sie im Folgenden den zweiten Teil der Antworten. Den ersten Abschnitt finden Sie hier.

Network Computing: Derzeit diskutierte Security-Konzepte setzen sich aus zahlreichen Elementen zusammen. Welche Folgen erwarten Sie für Best-of-Breed-Ansätze?

Thorsten Schubert, Senior-Technical-Consultant bei Check Point

Thorsten Schubert, Senior-Technical-Consultant bei Check Point: »Best-of-Breed hat mehrere Nachteile: eine komplexe Installation, aufwändige Wartung und teurer Unterhalt. Hinzu kommen höhere Investitionen für die Ausbildung von Fachleuten und die Weiterbildung der Security-Teams. Auch Performance-Probleme sind bei Best-of-Breed wahrscheinlich. Das All-in-One-Konzept ist besser, weil seine Bestandteile möglich gut aufeinander abgestimmt sind.«

Günther Wiesauer, CEO von Underground_8 Secure Computing

Günther Wiesauer, CEO von Underground_8 Secure Computing: »Best-of-Breed hat sich für uns in der Vergangenheit bewährt. Durch die strategische Zusammenarbeit mit anderen Herstellern ist es möglich, die besten Sicherheitstechnologien in einem System zusammenzufassen. Den Endkunden betrifft das nicht, da er verbunden mit Managed-Services-Modellen eine Lösung aus einem Guss erhält. Dass dies auch künftig funktioniert, zeigt das enorme Wachstum in dieser Sparte.«