5. E-Commerce-Gipfel für die ITK-Branche: Trendthema Multichannel prägt Etail Summit

Auch die fünfte Ausgabe des CRN Etail Summit zog wieder viele hochkarätige Speaker, Aussteller und Besucher an. Bei dem Branchengipfel in München stand dabei das Trendthema Multichannel im Mittelpunkt. Der IT-Channel kann es sich nicht leisten, auf den Online-Kanal zu verzichten, so der Tenor der Veranstaltung.

Zum mittlerweile fünften CRN Etail Summit versammelten sich in der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing in München mehr als 100 Teilnehmer aus dem ITK-Channel und der E-Commerce Branche. Keynote-Speaker Roland Fesenmayr gab dabei die Fokussierung auf das Thema Multichannel vor: »Alle Studien legen nahe, dass es durch Multichannel keine Kannibalisierung der einzelnen Kanäle gibt, sondern dass daraus Umsatzsteigerungen resultieren«, so der Gründer und Geschäftsführer des innovativen Shopsystem-Anbieters Oxid eSales.

Fortgeführt wurde der Mehrkanal-Gedanke durch den Vortrag von Guenstiger.de. Kommunikations-Chefin Christina Bathmann zeigte darin, wie die lokalen Angebote des Preisvergleichers dem stationären Handel auch ohne eigenen Onlineauftritt zum Erfolg im Internet verhelfen können. Der Verkauf über Online-Plattformen wurde dann in vier aufeinanderfolgenden Kurzvorträgen thematisiert. Ebay-Mitarbeiter Gero Kummer erläuterte den Wandel seines Unternehmens vom Online-Auktionshaus zur hochprofessionellen Verkaufsplattform, während die beiden deutschen Konkurrenten Yatego und Tradoria ihr Leistungsportfolio für den Handel darstellten. Einen anderen Plattform-Ansatz zeigte schließlich Dealclub-Geschäftsführer Tayfun Aksun, dessen Vortrag ebenso kurzweilig ausfiel, wie das spielerische Verkaufskonzept seiner Live Shopping Plattform.

Nach der Mittagspause rückte Synaxon-Vorstand Frank Roebers die Sichtweise des Fachhandels stärker in den Mittelpunkt. Das Ziel des Kooperationschefs ist es, mit dem PC-Spezialist Online-Store nicht nur die Einkaufsmacht der angeschlossenen Fachhändler zu stärken, sondern diesen auch einen möglichst professionellen und reichweitenstarken Auftritt im E-Commerce zu ermöglichen – eine Sichtweise, die Roebers auch in der anschließenden Podiumsdiskussion vertiefte (siehe unten).

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