Internet der Dinge: Jeden Tag ein anderer Standard

Viele Firmen schließen sich zu Allianzen zusammen, um dem Internet der Dinge ihren Stempel aufzudrücken. Doch nach welchen Standards sollen Milliarden Devices miteinander kommunizieren?

Ein gemeinsamer Standard für das Internet der Dinge wäre sinnvoll. (Foto: Xtravagan T - Fotolia.com)
(Foto: Xtravagan T - Fotolia.com)

Bei der Entwicklung des Internets der Dinge (IoT) spielt die Kommunikation eine entscheidende Rolle. Die Hersteller stehen vor der Frage, nach welchen Standards sollen die Milliarden Devices miteinander kommunizieren. Wird es einen Standard geben, unabhängig von Marke, Betriebssystem und infrastrukturellen Gesichtspunkten, der für alle Devices gilt, wie es die »AllSeen Alliance« verfolgt?

Sehr viel wahrscheinlicher ist es, dass sich die Kunden in Zukunft genau überlegen müssen, in welches IoT sie sich begeben wollen, weil nur die Geräte von bestimmten Herstellern miteinander kompatibel sind. Seit Dezember 2013 versuchen namhafte Hersteller wie beispielsweise LG, Panasonic, Cisco oder TP-Link, auf der Basis des von Chiphersteller Qualcomm entwickelten open Framework »AllJoyn« einen Kommunikations-Standard für Devices zu entwickeln. Auch Microsoft hat sich Anfang Juli der AllSeen Alliance angeschlossen. Neulich gab dann Qualcomm-Konkurrent Intel bekannt, mit dem »Open Interconnect Consortium« ebenfalls einen eigenen Standard entwickeln zu wollen. Dem Konsortium gehören unter anderem Samsung, Dell, Atmel und Broadcom an. Der Kampf um die Deutungshoheit im Internet der Dinge hat begonnen.

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