Das kommt Jahr 2015 auf Betreiber zu: Sechs Trends für das effiziente Rechenzentrum

Die Anforderungen im Rechenzentrum werden auch im diesem Jahr nicht abnehmen. Emerson Network Power hat sechs Trends für das Jahr 2015 zusammengefasst, die Datacenter-Betreiber helfen sollen sich auf die kommenden Aufgaben optimal vorzubereiten.

Die Virtualisierung wird weitere Veränderungen mit sich bringen
(Foto: Oleksiy Mark - Fotolia.com)

Bereitstellungsgeschwindigkeit, Skalierbarkeit, Sicherheit, Verwaltbarkeit und Effizient. Das sind mitunter die Herausforderungen, die sich Betreiber von Rechenzentren auch im Jahr 2015 widmen müssen. Für sie gilt es auf aktuelle Trends schnell und effektiv reagieren zu können, um mit Innovationen auf die schnellen Veränderungen in der Branche reagieren zu können. Emerson Network Power, ein Anbieter von Lösungen zum Infrastrukturmanagement in Rechenzentren, hat sechs Trends für das Jahr 2015 als möglichen Leitfaden für Rechenzentren-Betreiber zusammengefasst.

1. Die Cloud wird weiter wachsen: Mittlerweile wird die Cloud als fester Bestandteil des Rechenzentrums-Ökosystem von zahlreichen Unternehmen als eine Form von »Software-as-a-Service« (SaaS) genutzt. Die Technologie bildet die Basis für zahlreiche weitere Innovationen. Dienste für Analyse, Zusammenarbeit und Kommunikation lassen sich in der Cloud vereinen und bieten Unternehmen die Möglichkeit besser auf ihre Kunden einzugehen oder neue Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln. Die Firmen-IT wird daher zunehmend von Cloud- und Serverhousing-Diensten ergänzt werden. Diese Hybrid-Umgebungen müssen schnell skalierbar und vertragliche Vorgaben erfüllen können, um am Markt zu bestehen. Mit neuen Technologien und Vorgehensweisen können Cloud-Anbieter höchste Zuverlässigkeit bei geringen Kosten realisieren und gleichzeitig neue Innovationen in der Branche vorantreiben.

2. Mehr Reichweite für Integration: Mit integrierten Systemen lässt sich die Bereitstellung und Skalierung von Anwendungen mit reduzierten Risiko und Gesamtkosten in kurzer Zeit umsetzen. Durch die steigende Digitalisierung und Mobilität ist die Integration und Konvergenz für IT-Stacks und die zugrundeliegenden Systeme immer wichtiger geworden. So werden mittlerweile auch Rechenzentren auf Grundlage integrierter, vorgefertigter Module entworfen und konstruiert. Gegenüber herkömmlichen Konstruktionsprozessen sind so Zeitersparnisse von 30 Prozent möglich. Mit der schnellen Bereitstellung, Skalierbarkeit und Leistung ist die Integration eine Alternative für die Bereitstellung zusätzlicher IT-Kapazität.

3. Konvergenz auf höchster Ebene: Telekommunikation und Netzwerk wachsen immer weiter zusammen. Schon jetzt werden Sprach- und Datendienste häufig auf ein und demselben Gerät genutzt. Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren weiter fortsetzen. Durch diese Konvergenz wird auch die Standardisierung in die Sprach- und Datendienste Einzug erhalten und die bisherigen Hürden weiter abbauen.

4. Software bereitet den Weg für mehr Software: Die Virtualisierung gehört zu den wichtigsten Trends im Rechenzentrum und wird sich durch die Erweiterung auf Netzwerk und Speicher auch künftig wandeln. Größte Herausforderung ist die Hardwareverwaltung. So haben zahlreiche Unternehmen nicht die nötige Transparenz, um virtuelle und physikalische System gemeinsam zu verwalten. Ein Ausweg kann hier das softwaredefinierte Rechenzentrum sein. »Data Center Infrastructure Management« ist eine mögliche Lösung für einen solchen Ansatz.

5. Wichtiges am Rande: Der Rand des Netzwerks gewinnt immer mehr an Bedeutung im Rechenzentrum. Hier bietet sich die Möglichkeit mit den Kunden zu interagieren und Anwendungen zu optimieren. Vor dem Hintergrund der wachsenden Zahl von Analysen, standortbasierten Diensten und personalisierten Inhalten ist eine standardisierte, intelligente und hoch verfügbare Infrastruktur nah am Anwender unabdingbar. Nur wer den Herausforderungen am Netzwerkrand Beachtung schenkt, wird dem explosiven Wachstum des Netzwerk-Traffics bewältigen können.

6. Sicherheit ist die neue Verfügbarkeit: Früher lag der Schwerpunkt bei der Risikominderung im Rechenzentrum beim Verhindern von Ausfallzeiten. Heute sind zahlreiche Cyberbedrohungen dazugekommen. So wird es in Zukunft erforderlich sein, dass Verwalter von Rechenzentren mit ihren IT-Sicherheit Teams bei der Prüfung von Technologie und Software eng zusammenarbeiten müssen. Nur so lässt sich die Sicherheit im Rechenzentrum gewährleisten und die Sicherheitsverfahren von Vertragsnehmer und Dienstleistern auszuwerten, die über Zugriff auf diese Infrastruktur verfügen.