Verschlüsselte Speicher: Imation verkauft IronKey-Geschäft an Kingston und Datalocker

Der Speichermedienhersteller Imation trennt sich von seinem IronKey-Geschäft. Technologie und Vermögensgegenstände gehen an Kingston, die Managementplattform für Unternehmen an Datalocker.

Die verschlüsselten Speicher der IronKey-Reihe gehören nun zu Kingston
(Foto: Imation)

Gut vier Jahre nach der Übernahme von IronKey trennt sich Imation von der daraus hervorgegangenen Sparte, die vor allem für ihre verschlüsselten Speichermedien bekannt ist. Die USB-Technologie und die Vermögensgegenstände werden von Kingston übernommen, die Enterprise Management Services (EMS), mit denen Unternehmen die Geräte zentral verwalten können, gehen an Datalocker. Finanzielle Details zu den Transaktionen wurden nicht genannt.

Kingston hat mit »Data Traveler« bereits eine Reihe von verschlüsselten USB-Sticks im Portfolio. Durch den Kauf könne man Kunden jedoch eine größere Bandbreite an verschlüsselten Lösungen bieten, so Christian Marhöfer, Regional Director DACH beim Hersteller. Er freut sich, dass die EMS von Datalocker übernommen wurden, einem Kingston-Partner. Der hatte im vergangenen Sommer den schwedischen Anbieter Blockmaster gekauft, dessen »Safe Console« genannte Managementplattform Kingston nutzt. »Dass unser Partner Datalocker sowohl die EMS- als auch die Safe Console-Plattform verwaltet, bietet einen Vorteil für unsere gemeinsamen Kunden«, ist sich Marhöfer sicher.

Während der Integration der IronKey-Technologie und -Produkte in das Portfolio von Kingston soll es für die Partner keine unmittelbaren Veränderungen in den Geschäftsprozessen geben, verspricht der Hersteller.