Neues Partnerprogramm vorgestellt: Riverbed krempelt den Channel um

Mit dem wachsenden Portfolio verlieren traditionelle Produktverkäufer für Riverbed an Bedeutung. Interessant werden vor allem Partner, die Komplettlösungen und Managed Services verkaufen.

Nick Parisi, Channel Director DACH bei Riverbed
(Foto: Riverbed)

Durch eine Reihe von Übernahmen hat sich Riverbed in den vergangenen Jahren vom Spezialisten für WAN-Optimierung zu einem wesentlich breiter aufgestellten Unternehmen entwickelt. Erst kürzlich hat der amerikanische Hersteller mit den Akquisitionen von Ocedo und Aternity Know-how für Software-definierte WANs und Application Performance Management zugekauft. Mit der Übernahme von Aternity möchte Riverbed das Performance Monitoring seiner »SteelCentral«-Reihe optimieren, die Ocedo-Technologie ist in der neu vorgestellten Lösung »SteelConnect« aufgegangen.

Dabei hat sich Riverbed das ehrgeizige Ziel gesetzt, den Umsatz in den kommenden fünf Jahren von aktuell einer Milliarde Dollar auf zwei Milliarden zu verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, möchte der Hersteller auch seinen Channel fit machen für den Lösungsverkauf. Im Juli hat Riverbed dafür sein neues »Partner Performance Rewards«-Programm vorgestellt, das vor allem diejenigen Partner mit höheren Margen belohnt, die eng mit Riverbed zusammenarbeiten.

Das neue Programm teilt die Reseller dabei wie bisher in fünf Level ein. Als Einstiegstufe dient das »Authorized«-Level. Partner, die zwei Spezialisierungen für Riverbed-Technologien erworben haben, qualifizieren sich für die Stufe »Premier«, wer drei oder mehr Spezialisierungen hat, wird »Elite Partner«. Für Reseller, die nicht nur deutschlandweit tätig sind, sondern viel internationales Geschäft machen, gibt es zusätzlich die Stufen »Premier Global« und »Elite Global«.

Zentrales Element in dem neuen Programm sind mehrere Initiativen, mit denen Riverbed zusätzliche Anreize für die Partner schaffen möchte, um Services und komplette Lösungen zu verkaufen. »Partner müssen vom Produkt wegkommen und mehr lösungsorientiert denken«, fordert Nick Parisi, der als neuer Channel Director DACH das Programm im deutschsprachigen Markt mit Leben füllen soll.

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