Hitachi Vantara sucht Security- und Big-Data-Spezialisten: »Wir werden mehr Ressourcen ins Partner-Business stecken«

Mit Hitachi Vantara ist aus Hitachi Data Systems, Hitachi Insight Group und Pentaho ein neues Unternehmen entstanden, das mit Storage- und Datenlösungen neue Geschäftsfelder erschließen kann. Eine wichtige Rolle kommt dabei dem Channel zu, in den der Hersteller stärker investieren will und der in Kürze von einem überarbeiteten Mittelstandsportfolio profitieren soll.

Daniel Dalle Carbonare, Vice President Central Region EMEA & General Manager Germany bei Hitachi Vantara
(Foto: CRN)

Im vergangenen Jahr hatte Hitachi seine Tochterunternehmen Hitachi Data Systems, Hitachi Insight Group und Pentaho in der neuen Hitachi Vantara vereint. Ziel war es, Storage- und Datenlösungen enger miteinander zu verknüpfen, um Kunden besser bei der Digitalisierung unterstützen zu können. »Die digitale Transformation startet immer mit den Daten«, erklärte denn auch der für Zentraleuropa und Deutschland verantwortliche Daniel Dalle Carbonare auf dem Hitachi Vantara Forum in München und stellte die langjährige Erfahrung des Herstellers mit Betriebstechnik (über 100 Jahre) und IT-Technik (über 50 Jahre) heraus. Wichtig war es ihm aber auch zu betonen, dass allein gute Lösungen nicht reichen: Für eine erfolgreiche digitale Transformation brauche es einen starken Kundenfokus, eine den Wandel unterstützende Firmenkultur und große Agilität.

Zwar hatte sich Hitachi Data Systems in den vergangenen Jahren bereits vom Storage-Hersteller zu einem Anbieter größerer Lösungen entwickelt, der Betriebstechnik und IT vereint und seine Speicherhardware mit Datenmanagement aufwertet. Doch durch den Zusammenschluss mit der 2015 von Hitachi gekauften Pentaho kommt noch einmal deutlich größeres Know-how in den Bereichen Datenintegration und Big Data Analytics dazu. Überdies steuert die Hitachi Insight Group, die hierzulande zwar keine eigenen Mitarbeiter hatte, aber durchaus mit ihren Consultants aktiv war, ihre Beratungskompetenz bei. Die Integration der drei Hitachi-Töchter ist mittlerweile größtenteils abgeschlossen, auch in Deutschland sind sie seit Jahresbeginn gemeinsam als Hitachi Vantara GmbH unterwegs.

Diese wird derzeit noch von Carbonare geführt, der jedoch zum 1. April auf eine globale Position wechseln und sich dann um die Betreuung internationaler Großkunden kümmern wird. »Davon gibt es in der Central Region viele – man wird mich hier also nicht ganz verlieren«, versprach er auf dem Hitachi Vantara Forum. Wer sein Nachfolger als General Manager Germany wird, steht noch nicht fest.

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