Comeback einer Traditionsmarke: Allied Telesis wagt den Neustart

In den letzten Jahren hat Allied Telesis viel von seinem ehemals guten Ruf eingebüßt. Mit einem neuen Vertriebsmodell und mehr Investitionen ins Marketing möchte der Netzwerkspezialist jetzt zu alter Stärke zurückfinden.

Christian Rannetshauser, Sales Director DACH/CZ/SK und Director EMEA Channel bei Allied Telesis
(Foto: Allied Telesis)

Als Anbieter von Netzwerklösungen, die auch in kritischen Infrastrukturen zum Einsatz kommen können, war Allied Telesis vor allem unter Technikern lange hoch angesehen. In den vergangenen Jahren allerdings war es in Deutschland ruhig geworden um den japanischen Netzwerkhersteller. Durch viele Personalwechsel und das Fehlen einer stabilen Organisation hatte er viel Vertrauen im Markt verloren. »Wir hatten keine langfristige Strategie und keine Stabilität«, weiß der langjährige Allied-Telesis-Manager Jakub Duch, der 2015 von der japanischen Zentrale mit dem Ziel nach Europa gewechselt ist, hier wieder eine tragfähige Organisation aufzubauen.

Seither arbeitet Allied Telesis mit Nachdruck an einem Comeback. Um das in Deutschland zu schaffen, hat der Netzwerkspezialist vor drei Jahren Christian Rannetshauser als Sales Director für die DACH-Region, die Tschechei und die Slowakei sowie als Director EMEA Channel ins Unternehmen geholt. Damals gab es gerade einmal drei Mitarbeiter in Deutschland – mittlerweile ist das Team auf 16 angewachsen. Neben dem deutschen Headquater in München soll es bald eine Niederlassung in Berlin geben, um lokal präsenter zu sein.

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