Umsatz- und Gewinnrückgang: Schwaches Quartal von HPE

Sowohl im Kerngeschäft mit Hybrid-IT als auch im neuen Geschäftsbereich Intelligent Edge musste HPE im zweiten Geschäftsquartal einen Umsatzrückgang hinnehmen. Ein Lichtblick: das Storage-Business.

(Foto: HPE)

Mit einem Umsatzrückgang von 4 Prozent auf knapp 7,2 Milliarden Dollar hat Hewlett Packard Enterprise das zweite Quartal seines Geschäftsjahres 2019 abgeschlossen. Ärgerlich für den IT-Konzern: Nicht nur im Kerngeschäft mit Hybrid-IT-Lösungen, das mit 5,6 Milliarden Dollar den Löwenanteil zum Umsatz beisteuert, gingen die Einnahmen zurück. Auch die Sparte Intelligent Edge, an die man große Erwartungen hat, schrumpfte. Dort lag der Umsatz mit 666 Millionen Dollar sogar 6 Prozent unter dem des Vorjahreszeitraums.

Allerdings zieht sich das Minus nicht durch alle Lösungsbereiche, im HPE-Portfolio gab es zwei Lichtblicke: Zum einen legte der Service-Umsatz rund um Aruba um 16 Prozent zu, auch wenn das Aruba-Produktgeschäft um 8 Prozent schrumpfte. Und zum anderen steigerte sich das Storage-Business um 3 Prozent, wobei HPE hier von der allgemein guten Marktentwicklung mit Speicherlösungen profitiert.

Der Gewinn im zweiten Quartal lag nur noch bei 419 Millionen Dollar – im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 778 Millionen Dollar gewesen. HPE-Chef Antonio Neri hob daher bei der Präsentation der Quartalszahlen vor allem die Verbesserung der Marge hervor, die um 1,2 Prozentpunkt auf 6,1 Prozent gesteigert wurde, und zeigte sich überzeugt, die »Edge-to-Core«-Strategie von HPE werde sich kurz- und langfristig auszahlen.