IDC-Storage-Studie: Diese Technologien gewinnen an Bedeutung

Die rasant anwachsenden Datenmengen stellen immer höhere Anforderungen an die Speichertechnologien in den Rechenzentren deutscher Unternehmen. Die Mehrheit hat das erkannt und will handeln.

Eine IDC-Studie beleuchtet die aktuellen und kommenden Storage-Trends (Foto: Andrey Kuzmin - Fotolia.com).

In den kommenden Monaten wollen viele Firmen deshalb verstärkt in zukunftsorientierte Lösungen wie Storage-Virtualisierung, Cloud Storage oder SSD/Flash-Speicher investieren. Zu diesem Ergebnis kommt die IDC-Studie »Storage in Deutschland 2013«, für die 219 IT-Fach- und Führungskräfte aus Unternehmen in Deutschland befragt worden sind. Den Ergebnissen zufolge erwarten die Firmen eine starke Zunahme des Datenvolumens in den nächsten zwei Jahren. Zwei von drei Befragten gehen davon aus, dass das Datenvolumen in dieser Zeit um über 20 Prozent anwachsen wird. Vor allem grafische Daten wie Bilder und Videos (44 Prozent der Nennungen), Dateien mit unstrukturiertem Inhalt wie Office-Dokumente oder E-Mails (42 Prozent) und Transaktionsdaten aus Business-Anwendungen (38 Prozent) treiben das Wachstum an.

Um eine Überlastung ihrer IT-Infrastruktur abzuwenden, müssen Unternehmen der Studie zufolge kurzfristig reagieren. Das gilt vor allem für die Speicher und die Netze der Firmen. »Ganz oben auf der Prioritätenliste der IT-Entscheider stehen die Erhöhung der Storage-Kapazität sowie die Sicherstellung der Datenaufbewahrung und Compliance«, sagt Projektleiter Mark Schulte, Consultant bei IDC in Frankfurt. »Ebenfalls wichtig ist der Schutz der virtuellen Serverinfrastruktur, die Steigerung der Storage-Performance und die Reduzierung der Storage-Kosten. Unternehmen haben also den Handlungsbedarf erkannt, stehen aber gleichzeitig auch unter Kostendruck«.

Übersicht