Partnerschaftsvertrag mit Also: Kobil baut Channel-Aktivitäten aus

Der Sicherheitsspezialist Kobil will seine Channel-Aktivitäten ausbauen und hat einen Partnerschaftsvertrag mit Also geschlossen. Über den Distributor wird zunächst ein exklusives Paket für die Zwei-Faktor-Authentifizierung vertrieben.

Kobil-Zentrale in Worms
(Foto: Kobil Systems)

Der auf Lösungen rund um Authentifizierung und digitale Identitäten spezialisierte Security-Anbieter Kobil Systems hat Also als Distributor gewonnen und will seine Produkte auf diesem Wege für weitere Systemhäuser, Systemintegratoren und Reseller bereitstellen. Auf der »Channel Trends+Visions 2015« präsentierten die beiden Partner ein erstes, exklusives Lösungspaket, das Unternehmensdaten mittels Zwei-Faktor Authentifizierung durch Kobils »SecOVID« schützen soll. Das Paket besteht aus einer Lizenz für den »Smart Security Management Server« (SSMS), zehn Hardware- oder Software-Tokens, zehn Benutzerlizenzen, einem Jahr Maintenance sowie der Teilnahme an einem Remote-Training. Es soll Händler in die Lage versetzen, ihren Kunden ein attraktives Bundle für die Regelung von Zugriffen auf ihre Infrastrukturen zu bieten. Mitarbeiter, die auf Unternehmensdaten zugreifen wollen, werden über die Kobil-Technologie eindeutig identifiziert und können sich über ein Einmalpasswort authentifizieren.

»Als Distributor möchten wir unser Sicherheitsportfolio vergrößern. Dafür ist Kobil im Bereich von mobilem Identity-Management, Authentifizierung und generell für die Absicherung von Unternehmensdaten ein idealer Partner für uns. Die Produkte kommen aus Deutschland, bieten ein hervorragendes Sicherheitsniveau und haben den heute auch von Endkunden erwarteten Ease of Use«, lobt Mike Rakowski, Head of BU Technology bei Also Deutschland, den neuen Partner. Dessen Vertriebsleiter Adnan Garip erklärte, er freue sich auf die Zusammenarbeit mit dem Distributor. »Mit der Kooperation können wir dem Handel effektiv eine starke Authentifizierungstechnologie made in Germany anbieten«, so Garip. Schließlich würden immer mehr Unternehmen nach Lösungen verlangen, »bei denen fremde Regierungen keine Hintertürchen eingebaut haben«.

Dem ersten Lösungspaket sollen bald weitere folgen. Im Vordergrund steht dabei, dass sie vom Partner leicht implementiert werden können und ausbaubar sind. Das garantiert nicht nur Folgegeschäft, wenn Lizenzen und Tokens für weitere Mitarbeiter benötigt werden, sondern ist auch die Basis für individuelle Kundenprojekte, bei denen es um die Entwicklung von komplexeren Lösungen für Authentifizierungen und Identitätsmanagement geht.