Network Box: Sicherer Zugriff unterwegs

Mit dem »NB-SCS« bietet Network Box eine simple Lösung, um unterwegs sicher auf das Firmennetzwerk zugreifen zu können. Dazu muss der Secure Connection Stick lediglich an einen PC oder ein Notebook mit Internetzugang gesteckt werden.

Network Box verspricht mit dem Secure Connection Stick »NB-SCS« sicheren Fernzugriff auf das Netzwerk
(Foto: Network Box)

Mit Hilfe des »NB-SCS« von Network Box haben Nutzer die Möglichkeit aus der Ferne über eine bestehende Internetverbindung mit ihrem Gerät wie gewohnt auf das Firmennetzwerk zuzugreifen. Da der Stick zentral vorkonfiguriert ist, muss der Anwender keinerlei Verbindungsparameter einstellen, sondern kann nach erfolgreicher Authentifizierung wie gewohnt auf die Daten und Anwendungen der Netzwerkumgebung zugreifen.

Jegliche Software, die für den Aufbau einer sicheren VPN-Verbindung des PCs oder Notebooks und für den Zugriff auf die vorhandene Netzwerk-Infrastruktur benötigt wird, ist auf den NB-SCS integriert. Dadurch soll sich der Stick einfach in die IT-Infrastruktur integrieren lassen. Der Rollout-Prozess wird über das »Easy-Enrollment« automatisiert: Alle Anwender erhalten einen baugleichen Stick mit identischer Vorab-Konfiguration, der erst nach der Eingabe des persönlichen Aktivierungscodes und der Wahl eines Passworts mit den Userdaten gekoppelt und so personalisiert wird. Laut Network Box erfolgt bei der Festlegung des Passworts ein Abgleich mit den Passwort-Policys des Unternehmens.

Erst nach dieser zwei-Faktor-Authentifizierung, bestehend aus Stick und Passwort, kann der Anwender den Fernzugriff nutzen. Zusätzlich gibt es laut Herstellerangaben noch ein Zertifikat auf dem Stick, das an die Hardware-ID gekoppelt ist. Als VPN-Gateway und Authentisierungsserver soll die Network Box UTM-Appliance dienen, mit der sich der Stick verbindet.

Die jeweiligen Benutzer- und Zugriffsrechte werden laut Hersteller über ein zentrales Management-Tool auf Profilbasis verwaltet. Sollte der Stick verloren gehen, wird dieser nach Absprache zentral gesperrt und die Lizenz auf einen Ersatzstick übertragen. Bei Updates wird die Software bei der nächsten Nutzung automatisch im Hintergrund aktualisiert.

Der Stick lässt sich nach einer einmaligen Zahlung entweder mit der zentralen Management-Appliance von Network Box oder mit Fremdhardware betreiben. Zusätzlich fällt jährlich ein Betrag für den Service inklusive Updates an. Dabei bieten sich für Systemhäuser zwei Vertriebsmöglichkeiten. Entweder Network Box managt die Sticks kostenlos für den Partner oder er kauft die zentrale Appliance und managt die Sticks für seine Kunden selbst. Sowohl der NB-SCS als auch die zentrale Management-Appliance können Fachhändler über das »Reseller«- oder »Representative«-Programm von Network Box beziehen.