Privileged Account Security: Cyberark-Partner sollen regelmäßig Projekte umsetzen

Mit Michael Kleist als Regional Director DACH will der Security-Anbieter Cyberark inaktive Partner wieder mobilisieren sowie neue Händler gewinnen. Sie alle sollen regelmäßig Projekte bestreiten, um bei Kunden mit Erfahrung punkten zu können, so das Ziel des neuen Chefs.

Michael Kleist, Regional Director DACH bei Cyberark
(Foto: CyberArk)

Die meisten Unternehmen würden massiv unterschätzen, wie viele privilegierte Benutzer-Accounts es bei ihnen gibt, berichtet Michael Kleist. In der Regel seien es drei bis vier Mal so viele wie sie Mitarbeiter hätten: Admin-Konten für PCs, Datenbanken und die Maschinensteuerung – da komme viel zusammen. Auf die Absicherung dieser Accounts, die wegen ihrer umfangreichen Rechte besonders im Visier von Cyberkriminellen stehen, ist der Sicherheitsanbieter Cyberark spezialisiert, dessen Aktivitäten in der DACH-Region Kleist seit Juni leitet. Er hat sich zum Ziel gesetzt, die Partnerbasis des Unternehmens auszubauen, um Bereiche wie den Public Sector besser abzudecken, die Cyberark bisher nicht so gut erreicht. Dabei helfen dürfte die Common Criteria-Zertifizierung nach »EAL 2+«, die der Hersteller im Oktober erhalten hat. Darüber hinaus will der Manager inaktive Reseller wieder mobilisieren und setzt dabei auf das im vergangenen Jahr erneuerte Channel-Programm, das mit überarbeiteten Trainings und einer neu gestalteten Deal-Registrierung transparenter sein soll.

Kleist ist wichtig, dass die Partner regelmäßig Projekte durchführen. »Erfahrung spielt eine große Rolle«, sagt er und vergleicht das mit Ärzten. Da würde man sich auch lieber von denen operieren lassen, die das regelmäßig und nicht nur einmal pro Jahr machen. Allerdings werden für die Projekte qualifizierte Mitarbeiter benötigt, die auf dem Markt nicht immer zu bekommen sind. Cyberark hilft den Partnern daher – wenn gewünscht – beim Personalaufbau, sowohl beim Recruiting als auch bei der Ausbildung. Die ersten Projekte bestreiten der Hersteller und seine Reseller gemeinsam. Das gibt ausreichend Gelegenheit, die Produkte und typische Probleme genauer kennenzulernen. So könnten Mitarbeiter deutlich mehr Erfahrung sammeln als in Schulungen, findet Kleist.

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