Neue Trainings und Tools: Cyberark baut Partnerprogramm aus

Mit neuen Trainings- und Zertifizierungsangeboten sowie einem neuen Tool will der auf die Absicherung privilegierter Benutzerkonten spezialisierte Security-Anbieter Cyberark seine Partner besser unterstützen.

Michael Kleist, Regional Director DACH bei Cyberark
(Foto: CyberArk)

Cyberark hat das Schulungs- und Zertifizierungsangebot in seinem Partnerprogramm erweitert. Dort finden sich neuerdings auch Kurse zur Endpoint Security-Lösung »Viewfinity«, deren gleichnamigen Hersteller das Unternehmen im Herbst des vergangenen Jahres übernommen hatte. Viewfinity soll das Risiko von Angriffen minimieren, indem Anwendungen innerhalb der Infrastruktur überwacht und Benutzerrechte sehr granular vergeben werden, sodass möglichst keine User mit Rechten unterwegs sind, die sie gar nicht benötigen.

Zudem wurde eine neue Zertifizierung zum »Cyberark Certified Delivery Engineer« eingeführt, die ein strenges Kursprogramm voraussetzt. Dieses soll eine tiefgehende technische Einführung in die Privileged Account Security-Lösungen von Cyberark liefern und den Partnern des Herstellers helfen, sich von Wettbewerbern zu differenzieren. Partner können die neuen Kurse online über das Partnerportal absolvieren, aber auch die regelmäßig an verschiedenen Orten in der DACH-Region stattfindenden Trainingsveranstaltungen besuchen.

Darüber hinaus hat Cyberark sein »Discovery and Audit«-Tool (DNA) erweitert. Es soll Partnern dabei helfen, Sicherheitsrisiken in Kundeninfrastrukturen aufzuspüren, indem es eine umfassende Analyse zu Anzahl, Ort und Status aller privilegierten und administrativen Benutzerkonten und Passwörter liefert, inklusive hartkodierter Passwörter in Applikationen und Skripten. Vor allem die Reporting-Funktionen wurden ausgebaut, um die Ergebnisse besser zu visualisieren. Aber es gibt nun auch eine priorisierte Liste mit Empfehlungen, wie sich potenzielle Risiken am besten beseitigen lassen.

Das Tool ist für die Cyberark-Partner ein guter Einstieg, um Kunden schnell aufzuzeigen, welche privilegierten Accounts überhaupt existieren und auf welchen Systemen diese genutzt werden können. Die meisten Unternehmen würden massiv unterschätzen, wie viele es sind, so Michael Kleist, Regional Director DACH bei Cyberark, meist seien es drei bis vier Mal so viele wie Mitarbeiter.