IP-basierte Sicherheitssysteme: Genetec eröffnet deutsche Niederlassung

Um den Vertrieb seiner Videoüberwachungs- und Zutrittskontroll-Lösungen in Deutschland voranzutreiben, hat Genetec ein Büro in Düsseldorf eröffnet und plant, sein Schulungsprogramm bald auch in deutscher Sprache bereitzustellen.

Nick d’Hoedt, Regional Sales Director für Benelux, Skandinavien und DACH bei Genetec

Der kanadische Hersteller Genetec ist zwar schon länger in Deutschland aktiv, doch um den hiesigen Vertrieb zu stärken und die Partnerbasis auszubauen, wurde im September eine Niederlassung in Düsseldorf eröffnet. Dies sei »ein klares Signal, wie wichtig dieser Markt für uns ist und welches Wachstumspotenzial wir hier sehen«, sagt CEO Pierre Racz.

Auf Düsseldorf fiel die Wahl gleich aus mehreren Gründen. Der Standort ist von der Europa-Zentrale in Paris aus gut zu erreichen und bietet eine gute Infrastrukturanbindung sowie räumliche Nähe zu vielen Technologiepartnern und Kunden des Herstellers. »Die Region Rhein-Ruhr ist zudem ein sehr dynamischer und spannender Markt mit vielen Industrieunternehmen, Flughäfen und anderen öffentlichen Einrichtungen, die von unseren Sicherheitslösungen profitieren können«, merkt Nick d’Hoedt, Regional Sales Director für Benelux, Skandinavien und DACH, an.

Von Düsseldorf aus will der Hersteller nun neue Kunden und Vertriebspartner für sein modulares Sicherheitssystem gewinnen, das Lösungen für Videoüberwachung, Zutrittskontrolle und Nummernschilderkennung kombiniert und die Geräte anderer Hersteller – etwa Überwachungskameras, Türöffnungssysteme, Sensoren und Alarmgeber – integriert. Dafür sollen demnächst auch die Schulungen und Zertifizierungen für die Partner in deutscher Sprache angeboten werden.

Man kenne die Anforderungen des deutschen Marktes gut, heißt es beim Hersteller, speziell die strikte Gesetzgebung zum Schutz der Privatsphäre bei der Videoüberwachung. »Das adressieren wir«, verspricht d’Hoedt. Die Genetec-Lösungen könnten sensitive Bildbereiche automatisch ausblenden, etwa Gesichter. »Nur bei Straftaten können autorisierte Behörden auf das Originalmaterial zugreifen, um es für die Strafverfolgung zu nutzen.«