KI-basierte Security: Finanzspritze für Vectra

In einer neuen Finanzierungsrunde hat Vectra 100 Millionen Dollar eingesammelt, die nun in die Weiterentwicklung der KI-basierten Security-Plattform des Herstellers und die internationale Expansion fließen sollen.

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Das Security-Startup Vectra hat in einer weiteren Finanzierungsrunde 100 Millionen Dollar erhalten und damit sein bislang eingesammeltes Kapital nahezu verdoppelt. Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von TCV, das bereits an Tech-Firmen wie Datto und Splunk beteiligt ist und zu den frühen Geldgebern von Facebook, Netflix und Spotify zählt. Neben TCV waren aber auch die bisherigen Investoren wieder mit an Bord.

Mit der Finanzspritze will Vectra seine internationale Expansion und damit sein Wachstum vorantreiben sowie die Forschung und Entwicklung seiner Security-Plattform »Cognito« stärken. Die setzt auf künstliche Intelligenz, um Netzwerkbedrohungen in lokaler Infrastruktur, IoT-Umgebungen und der Cloud aufzuspüren – der Hersteller selbst spricht von »Network Threat Detection and Response«. Vor allem im Markt für Cloud-Security, der nach Forrester-Prognosen bis 2023 auf ein Volumen von 12,7 Milliarden Dollar anwachsen soll, rechnet sich Vectra gute Chancen aus. »Die Cloud hat inhärente tote Winkel im Sicherheitsbereich«, sagt CEO Hitesh Sheth.

Vectra wurde 2010 gegründet und hat mittlerweile mehr als 250 Mitarbeiter. Im vergangenen Jahr konnte das im Silicon Valley beheimatete Unternehmen eigenen Angaben zufolge seine wiederkehrenden Umsätze mehr als verdoppeln – genaue Zahlen sind allerdings wie bei den meisten Startups nicht bekannt.

Neben Vectra hatte mit SentinelOne erst in der vergangenen Woche ein anderes Security-Startup, das auf KI setzt, einen dreistelligen Millionenbetrag bei Investoren eingesammelt.