Konkurrent kritisiert auch Qualität der Tests: Anschuldigung: Voice-Security-Test ist ein Fake

Nach dem Test von Sprachverschüsselungs-Lösungen für Handys wehrt sich eines der betroffenen Unternehmen: Khomsa stellt nicht nur die Qualität der Untersuchung in Frage. Sie beschuldigt sogar einen der Gewinner, SecurStar, den Test selbst durchgeführt zu haben.

Der Test von Infosecurityguard.com zu verschieden Sprachverschlüsselungslösungen (Network Computing berichtete), muss Khomsa, einen der Testteilnehmer, schon getroffen haben. Denn Fabio Pietrosanti, CTO und Gründer von Khomsa, zieht in seinem Blog die Qualität der Tests sehr in Zweifel und nennt auch Gründe dafür. Gravierender ist aber noch die Anschuldigung in seinem Blog, dass SecurStar - einer der Gewinner - die Tests selbst initiiert habe. Dazu liefert Pietrosanti entsprechende Hinweise.

Khomsa wirft SecurStar vor, den Test auf Infosecurityguard.com selbst verfasst zu haben.

Pietrosanti kommt auf die Anschuldigung, weil er nach seinen Angaben eine Beziehung zwischen dem Webmaster von Infosecurityguard.com und SecurStar herstellen könne. Dies funktioniert nach dem Blog folgendermaßen: Er, Pietrosanti, habe einen Kommentar auf Infosecurityguard.com hinterlassen. Dieser sei von jemanden mit Administratorechten freigegeben worden. Die IP-Adresse desjenigen sei die IP-Adresse des PBX-Systems von SecurStar. Deshalb folgert Pietrosanti, dass Notrax aus dem Unternehmensnetz von SecurStar heraus operiert hat. Notrax ist der Deckname des Hackers, der Infosecurityguard.com betreibt.

Pietrosanti stößt sich aber auch an der Art und Weise des Tests. Er kritisiert, dass es bei dem Test nur, einen Aspekt der Produkte beziehungsweise Technologien gegangen sei. Weiter bemängelt er, dass bei »PhoneCrypt«, SecuStars Lösung, und anderen Lösungen nichts über die Sicherheitsmechanismen bekannt sei. Daher lasse sich die Wirksamkeit nicht nachvollziehen.

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