Wahrheit und Fiktion: Die 5 größten Datenschutz-Lügen

Verstärkt durch einen Wandel in der IT (z.B. Cloud Computing) und das neue Datenschutzgesetz werden Daten zu einem der wichtigsten und wertvollsten Vermögensgüter in Unternehmen. Eine überholte Auffassung von Datenschutz verhindert jedoch oft noch den gewünschten Erfolg entsprechender Maßnahmen.

USB-Sticks: Genauso praktisch wie gefährlich. (Bild: elypse, Fotolia.com)

Nach den steten Schreckensmeldungen über Datenverluste und die strengere Neuregelung der Gesetzesvorschriften im vergangenen Jahr hat sich im Bereich IT-Sicherheit ein starker Trend zu datenorientiertem Schutz entwickelt. Neue Technologien zur Verschlüsselung und Lösungen zum Schutz vor Datenverlust, die großteils auf Inhaltsfilterung zurückgreifen, werden zur Stärkung der Data Warehouses zahlreicher Unternehmen eingesetzt.

Gleichzeitig zu den neuen Datenschutzstrategien zeigt sich jedoch, dass auch in den Köpfen der Verantwortlichen oft erst noch ein entsprechendes Umdenken nötig ist. Der Rückgriff auf eine ganze Reihe veralteter und grundlegend falscher Auffassungen von Datenschutz gefährdet die neue Datenschutzstrategie schnell wieder. Deshalb haben die Endpoint-Security-Spezialisten von Lumension die fünf größten dieser überholten und gefährlichen Denkweisen in einem Whitepaper zusammengefasst und geben Tipps, wie sie den neuen Realitäten angepasst werden müssen.

1. Die Bedrohungen von außen übersteigen bei Weitem die Insider-Bedrohung.

Die Tatsachen: Grundsätzlich gibt es zwei verschiedene grundlegende Kategorien des Datenverlustes: den versehentlichen Datenverlust und den beabsichtigten Datendiebstahl. Zwar erregen die Fälle der ersten Kategorie meist ein wesentlich größeres mediales Interesse, wie etwa im Fall der Diebe, die den Fußballtrainer Christoph Daum im vergangenen Jahr mit den Daten eines ihm geklauten Laptops erpressen wollten.