Notebook, Smartphone und Co.: Verkaufsrekorde: Datendiebe freuen sich mit

Notebooks und Smartphones werden immer beliebter. Doch Vorsicht, warnen jetzt die Sicherheitsexperten von Kaspersky Lab. Steigende Cybergefahren können schnell dafür sorgen, dass dem Anwender die Freude an einem neuen Gerät vergeht.

Steigende Gefahren können Anwendern den Spaß am neuen Notebook schnell verderben (Foto: Elliot Westacott - Fotolia.com)

Nach Angaben des Branchen-Verbands Bitkom werden in diesem Jahr 42 Millionen Deutsche zu Weihnachten Elektronik-Produkte verschenken oder kaufen, im vergangenen Jahr waren dies nur 29 Millionen. Dabei sind nach einer aktuellen Bitkom-Umfrage auch Mobiltelefone (zwölf Prozent) sowie tragbare Computer wie Netbooks auf dem diesjährigen Weihnachtsmarkt sehr beliebt: ZehnProzent der Verbraucher schaffen sich oder ihren Lieben einen tragbaren Computer wie Notebook, Netbook oder Tablet-PC an. Damit die weihnachtliche Freude an den mobilen Helfern möglichst lange hält, sollten Anwender einige Tipps und Tricks beachten, mit denen sie ihre Geschenke absichern.

Auch Netbooks werden immer beliebter. Sie sind schlanker und leichter als klassische Notebooks und werden so zum ständigen Begleiter. Anwender profitieren vor allem davon, unterwegs schnell ins Internet zu kommen. Doch genau da lauert das Problem: Wer ohne passende Schutz-Software im Internet surft, setzt sich unnötigen Gefahren aus, etwa einer Infektion mit Malware oder dem Datenklau. Kaspersky Lab empfiehlt Anwendern auf jeden Fall eine passende Security Suite. Mini-Notebooks sind zudem extrem portabel und werden deshalb auch schnell aus Versehen liegengelassen oder gestohlen. Nach Untersuchungen des SANS Institute gehen rund 30 Prozent der Mobilgeräte von Firmen verloren, im Privatbereich liegt die Zahl nach Schätzungen ähnlich hoch. Neben dem Verlustwert der Geräte sind vor allem die darauf gespeicherten Daten ein Problem, sie sollten nicht in fremde Hände gelangen. Das können private Dokumente sein, aber auch Zugangsdaten für E-Mail-Postfächer oder Online-Banking. Doch man kann auch für diesen Fall vorsorgen: Damit die eigenen Daten auch beim Geräteverlust geschützt sind, hilft eine Verschlüsselungs-Software.

Auch bei Smartphones ist die Sicherheit ein wichtiges Thema. So erreicht der mobile Spam per SMS oder MMS immer umfangreichere Dimensionen. In China erhalten Mobilfunkkunden schon heute zwischen sechs und zehn Spam-SMS pro Tag, Tendenz steigend. Je kleiner die Geräte werden, desto leichter kann man sie verlieren oder stehlen. Nur mit Verschlüsselung verhindern Anwender, dass private und geschäftliche Adressdaten sowie Korrespondenz in fremde Hände gerät.