Passwörter selbst verschlüsseln: So werden Passwörter sicher

Viele Passwörter bieten zu wenig Schutz vor Cyberkriminellen. Der Internet Security-Spezialisten PSW gibt Internetnutzern Tipps, wie sie sich sichere Passwörter erstellen und auch merken können.

Passwörter lassen sich einfach selbst verschlüsseln, maxkabakov/Fotolia

Wenn es um die Sicherheit ihrer Passwörter geht, sind viele Deutsche recht nachlässig. Ob zu kurz, zu leicht zu erraten oder zu alt, viele Passwörter bieten nicht den nötigen Schutz. Studien zeigen: Der Durchschnittsnutzer verwendet am häufigsten einfache Zeichenketten wie »Passwort1«, »passwort« oder »123456« als Zugangscode. Auch Namen von Prominenten sind beliebt. Derartige Passwörter haben für den Nutzer zwar den Vorteil leicht einprägsam zu sein, doch ebenso leicht macht man es Datendieben, diese durch simples Durchprobieren zu erraten.

»Ein wichtiges Kriterium bei der Auswahl eines sicheren Passworts ist zum einen die Länge. Es gilt: Je kürzer das Passwort, desto leichter ist es zu knacken. Zum anderen sollte das Passwort aus unterschiedlichen Zeichen bestehen: Eine Kombination aus Buchstaben, Ziffern und Sonderzeichen erhöht die Passwortsicherheit deutlich. Ebenso die Verwendung der Groß- und Kleinschreibung von Buchstaben in Passwörtern«, erklärt Ben Peter, Technischer Berater beim Internet Security-Spezialisten PSW Group. Zudem sollte das Passwort regelmäßig geändert und schon gar nicht Dritten verraten werden. Denn Studien des Hightech-Verbandes Bitkom zufolge ändern 83 Prozent der Deutschen ihre Zugangscodes – sei es privat oder beruflich – entweder nie oder zu unregelmäßig. Knapp 40 Prozent geben sie sogar an andere Personen weiter.

Da es bei Passwörtern neben der Sicherheit auch immer um eine leichte Einprägsamkeit geht, haben die Spezialisten von PSW ein paar Tipps für anwenderfreundliche und sichere Zugangscodes zusammengestellt.

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