HP passt Partnerprogramm an: Das ändert sich für HP-Partner

Mit neuen Stufen und Zertifizierungen passt HP das »Partner First«-Programm an. Erstmals können HP-Partner mit den Umsätzen aus nur einer Produktkategorie bis in die oberste Partnerstufe aufsteigen.

Christian Mehrtens verantwortete den Partnervertrieb der HP Deutschland GmbH
(Foto: HP Deutschland)

Mit der Aufteilung des HP-Konzerns zum 1. November 2015 etablierten die HP Deutschland GmbH und Hewlett Packard Enterprise (HPE) auch ihre eigenen Partnerprogramme. (CRN berichtete). Partner First (HP Inc.) und Partner Ready (HPE) bauten auf dem einstigen Partner One-Programm auf. Für die Partner sollte sich zunächst möglichst wenig ändern.

Das wird nicht so bleiben. Mit dem nächsten Fiskaljahr 2017, das am 1. November 2016 beginnt, wird die PC- und Drucker Company HP Deutschland GmbH eine Reihe von Änderungen im Partnerprogramm vornehmen.

Die wichtigste Änderung betrifft die Partnerstufen. Bisher galt die Eingruppierung als Platin-, Gold- oder Silberpartner über alle Produktgruppen hinweg. Schon ab Jahremitte 2016 führt HP die Partnerstufen Gold oder Silber für die einzelnen Produktkategorien PCs, Drucker oder Supplies ein - mit eigenen Umsatzschwellen und Zertifizierungen. Die Umsätze von mehreren Produktkategorien, beispielsweise PCs und Drucker, werden dann nicht mehr addiert für die Erreichung der Umsatzhürde herangezogen. Mit dem Beginn des Fiskaljahres 2017 gilt das zudem noch für die Platin-Stufe. Das bedeutet, dass sich Partner beispielsweise nur als Gold-Partner für PCs qualifizieren, oder zusätzlich auch für die beiden anderen Produkgruppen qualifizieren können. Dafür müssen sie künftig aber auch ihre Zertifizierungen und Umsatzvorgaben in jedem einzelnen Produktbereich erfüllen.

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