Künftig keine Verkaufszahlen mehr: Apple enttäuscht die Börse

Weihnachten ist die wichtigste Zeit für das Apple-Geschäft. In diesem Jahr sind Börsianer alarmiert: Der Konzern zeigt sich vorsichtig bei der Umsatzprognose, obwohl mehr teure Geräte im Angebot sind. Zudem wird es keine Absatzzahlen zu iPhone, iPad und Mac mehr geben.

Hoffnung auf neue Macs und iPads

Neue Produkte wie der aktualisierte Mac Mini sollen das Weihnachtsgeschäft befeuern
(Foto: Apple)

Auch das Geschäft mit Mac-Computern machte die teureren Pro-Modelle profitabler. Bei den Stückzahlen gab es im Jahresvergleich zwar einen Rückgang um zwei Prozent auf 5,3 Millionen Geräte - aber der Umsatz legte um drei Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu.

Beim iPad gab es den gegenteiligen Effekt: Die Stückzahlen sanken um moderate 6 Prozent - aber der Umsatz sackte nach dem Start eines attraktiveren günstigen Modells noch stärker um 15 Prozent ab.

Solche Details wird man künftig nicht mehr erfahren: Apple will nur noch die addierten Umsätze des Geräte-Geschäfts sowie die Kosten veröffentlichten.

Das Service-Geschäft, in dem unter anderem Erlöse aus dem Streaming-Dienst Apple Music, dem App-Download oder dem Online-Speicherdienst iCloud verbucht werden, steigerte den Umsatz im vergangenen Quartal um 31 Prozent auf 9,98 Milliarden Dollar.

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