Lokale Speichermedien einbinden: Remote-Zugriff auf bis zu 64 Server mit Raritan

Mit dem KVM-over-IP-Switches »Dominion KXII 864« greifen bis zu acht Nutzer remote auf bis zu 64 Server zu. Über einen zweiten lokalen Port lässt sich der Switch auch mit analogen KVM-Systemen gemeinsam einsetzen.

KVM-Switches (Keyboard, Video, Mouse) erleichtern Administratoren den Zugriff auf verschiedene Server über eine Konsole. Mit KVM-over-IP müssen sie nicht direkt mit dem Switch verbunden sein, sondern greifen Remote über das IP-Netz zu. Bei den KVM-over-IP-Switches »Dominion KXII 864« und »832« von Raritan können dies bis zu acht IT-Verwalter gleichzeitig tun. Der KXII-864 bändigt bis zu 64 Server, der KXII-832 bis zu 32 Systeme. Neben dem Port für den lokalen Zugriff besitzen die beiden Komponenten noch einen zweiten, um als Kaskadierungseinheit mit analogen »Paragon II«-KVM-Switches des Herstellers zusammenzuarbeiten. Der zweite Port lässt sich aber auch nutzen, um auf ein anderes KVM-System oder ein NOC (Network-Operation-Center) zuzugreifen.

Mit dem KVM-over-IP-Switch »Dominion KX2-432« von Raritan greifen ein lokaler und vier weitere Remote-Nutzer auf Server zu.

Über »Universal Virtual Media« stellt der Administrator lokale Laufwerke remote auf den Servern zur Verfügung, um etwa Software zu installieren. Mit dem »Virtual KVM Desktop« kann der Nutzer den Server-Desktop beliebig bis zum Vollbild vergrößern. Für den Remote-Zugriff unterstützen Dominion-KX2-Systeme Web-Browser oder einen eigenständigen Client.

Die KVM-over-IP-Switches verfügen über zwei Netzteile und zwei Gigabit-Ethernet-Interfaces. Neben dem KVM-Switch gibt es noch die die Computer-Interface-Module (CIM). Diese konvertieren die Video-Signale eines Servers für die Übertragung über ein Cat5/5e/6-Kabel bei einem Abstand von bis zu 46 Metern. Außerdem gibt es eine Keep-Alive-Funktion für Maus und Tastatur.