Usability-Standards einhalten: Mit Mobile und Content in die E-Commerce-Zukunft

Während der im Etail generierte Umsatz weiter wächst, werden Funktionen wie Mobile-Commerce und eine ausgefeilte Content-Präsentation für den Kunden zur Selbstverständlichkeit.

(Foto: peshkov - Fotolia)

Die Erfolgsgeschichte des E-Commerce in Deutschland geht weiter. Mehr als jeder zweite Bundesbürger (52 Prozent) hat sich im vergangenen Jahr für einen Kauf im Internet entschieden. Das bescherte dem Onlinehandel hierzulande einen Zuwachs von 23 Prozent. Auch in diesem Jahr sieht es für den deutschen Internethandel rosig aus, obwohl sich das Wachstum leicht verlangsamt. Für 2016 gehen die Experten von Gesamteinnahmen in Höhe von 62,5 Milliarden Euro aus, was einem Plus von zehn Milliarden Euro oder 18,3 Prozent entspricht.

Im vergangenen Jahr macht der Onlinehandel fast zwölf Prozent des deutschen Gesamthandelsvolumens aus – rund jeder neunte Euro wurde 2015 im Internet erwirtschaftet. 2016 wird es jeder achte, 2017 bereits jeder siebte Euro sein (15,2 Prozent). Zu dem Ergebnis kommt eine Studie von RetailMeNot in Zusammen­arbeit mit dem Centre for Retail Research«, die im Januar dieses Jahres repräsentative Befragungen in zehn Ländern durchgeführt hatten. In Deutschland wurde die Meinung von 1.000 Verbrauchern eingeholt. Das Ergebnis: Im internationalen Vergleich muss sich der deutsche Online-Handel demnach nicht verstecken. Mit seiner Wachstumsrate von 23 Prozent verzeichnete er im Vergleich das stärkste Wachstum (in der EU durchschnittlich 18,6 Prozent). Auch gegenüber dem stationären Handel in Deutschland steht der E-Commerce gut da: Während die Studie für ersteren einen Umsatzrückgang von 1,7 in diesem Jahr Prozent voraussagt, dreht der Onlinehandel den Gesamtumsatz für den deutschen Einzelhandel in ein Plus von 1,7 Prozentpunkten.

Heike Rausch, Head of Corporate Communication beim E-Commerce-Dienstleister Intershop, bestätigt den positiven Trend im Onlinehandel: »Auch wenn es derzeit zu Konzentrationen kommt, steigen die Potenziale, denn die Schicht der Offline-Käufer erodiert weiter. Dazu werden die Jungen, die sogenannte Generation Z und folgende, so natürlich mit dem Medium umgehen, dass hier weitere riesige Potenziale warten.«