Technik allein ist es nicht: Desktop-Virtualisierung noch vor dem Abheben

Im Gegensatz zur Server- hat Desktop-Virtualisierung bei den Unternehmen noch nicht Fuß gefasst. Der Druck durch weniger Kosten und mehr Flexibilität wächst aber. Bei Mobile-Computing hat das Thema schon mehr Aufmerksamkeit.

Server-Virtualisierung hat es vorgemacht. Auf weniger Systemen lässt sich mehr Leistung in Form von virtuellen Maschinen bereitstellen. Dies spart Platz im Rechenzentrum und erfordert weniger Energie. Die Virtualisierung der Clients verspricht ebenfalls einige Vorteile. Nach Ansicht des Beratungshauses Centracon steht »die große Welle bei der Client-Virtualisierung« noch bevor. Denn die Unternehmen sind noch mit der Server-Virtualisierung beschäftigt. »Es ist aber eindeutig eine wachsende Sensibilität« für Client-Virtualisierung festzustellen, so Robert Gerhards, Geschäftsführer bei Centracon. Er macht dafür einmal den Druck verantwortlich, Kosten zu senken. Daneben wächst die Notwendigkeit, bei den Clients flexibler und mobiler zu agieren.

Die Anzeichen mehren sich, dass Desktop-Virtualisierung kurz vor dem Abheben steht. (Quelle: Fotolia, Miredi)

Aber bereits jetzt kommt das Thema »Smart Client« in die Unternehmen. Centracon hat beobachtet, dass das einmal im Bereich Mobile-Computing geschieht. Außerdem kommt das Thema hoch, wenn Firmen neue Desktops in Abteilungen, Unternehmensbereich oder Standorten einrichten müssen.

Kern eines Smart-Client-Konzepts sieht Centracon in der Desktop-Virtualisierung. »Über entsprechende Workflows gesteuert, erhalten Mitarbeiter ihren IT-Arbeitsplatz quasi aus der Steckdose«, so Gerhards. Über Self-Services lässt sich hier viel automatisieren.

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