Mehr Sicherheit, doppelte Ausbaustufe: Aastra rüstet SIP-DECT-Technologie für große Unternehmen

Aastra hat die hauseigene SIP-DECT-Lösung nach eigenen Angaben um Sicherheitsfunktionen erweitert, um unternehmensinterne Kommunikation vertraulich zu halten.

Die SIP-DECT-Lösung von Aastra eignet sich jetzt auch für Großunternehmen (Foto: Aastra)

Aastra will mehr Sicherheit in der unternehmensinternen Telefonie bieten und hat zu diesem Zweck die Sicherheitsfunktionen der SIP-DECT-Technologie erweitert. Der »Release 5.0« soll beispielsweise während der Gespräche den Codeschlüssel zwischen Mobilteil und Basisstation alle 60 Sekunden erneuern. Zusätzlich setzt der Hersteller auf Sicherheit im IP-Netzwerk. Zu diesem Zweck verschlüsselt Aastra Sprachdaten mit Secure RTP anstelle von RTP. Weiterhin bringt der Anbieter mit dem neuen Release Video auf die Mobilteile und ermöglicht so die Übertragung von Bildern, beispielsweise im Rahmen von Alarm- oder Überwachungsszenarien. »Sicherheit hat für viele unserer Kunden oberste Priorität. Mit unserer SIP-DECT-Lösung erfüllen wir diese Anforderung mit höchsten Sicherheitsstandards«, sagt Jürgen Signer, Geschäftsführer Aastra Deutschland. »Dieses hohe Niveau der Sicherheit hat uns auch der Industrieverband DECT Forum bescheinigt.« Mit den neuen Funktionen will Aastra beispielsweise in »erfolgskritischen Umgebungen« wie Krankenhäusern, Hotels, Lagerstätten, öffentlichen Institutionen oder in der Industrie für eine sichere Kommunikation sorgen.

Aber nicht nur die Sicherheit der Gespräche steht im Vordergrund der neuen Erweiterung. Zusätzlich hat das Unternehmen die Lösung für den Einsatz in Großunternehmen gerüstet und die Zahl der maximalen Ausbaustufe auf bis zu 10.000 Mobilteile und maximal 4.000 Basisstationen verdoppelt. Durch den offenen Standard des SIP-Protokolls soll die Technologie sowohl mit Kommunikationsservern von Aastra als auch mit Produkten von anderen Herstellern sowie mit Cloud-Lösungen und Microsoft-Lync kompatibel sein.