Fitbit: Smartwatch »Surge« kommt nach Deutschland

Fitbit bietet sein Top-Modell »Surge« ab April auch auf dem deutschen Markt an. Es handelt sich um eine ausgewachsene Smartwatch, die nicht nur das Zählen von Schritten übernimmt.

(Foto: Fitbit)

Mit »Fitbit Surge« stellte Fitbit seinen Fitness-Armbändern im vergangenen Oktober eine richtige Smartwatch zur Seite, die via Bluetooth mit dem Smartphone kommuniziert und dank GPS stets über den Standort ihres Besitzers informiert ist. Bislang ist sie hierzulande allerdings nicht zu haben – was sich im April ändern soll. Dann liefert Fitbit über seinen Online-Shop bestellte Geräte auch nach Deutschland und bietet die Surge im hiesigen Handel an, vorerst über Amazon, Media Markt und Saturn sowie Sportscheck.

Fitbit selbst bezeichnet die Surge als »Fitness-Superwatch«. Wie die anderen Fitness-Armbänder des Unternehmens zählt sie die vom Nutzer im Tagesverlauf getätigten Schritte, errechnet die zurückgelegten Entfernungen, die verbrannten Kalorien und die beim Treppensteigen bewältigten Stockwerke, kurz: Sie soll darüber informieren, wie aktiv ihr Träger ist. Der kann sich Ziele setzen und mithilfe der Surge kontrollieren, ob er diese erreicht. Außerdem überwacht die Uhr seinen Schlaf und informiert über Schlafphasen und Schlafqualität. Morgens kann sie ihren Besitzer per Vibrationslarm wecken.

Darüber hinaus dient die Surge auch als richtiger Sport-Tracker, hat sie doch GPS und Pulsmesser an Bord. So kann sie Tempo und Entfernungen bei Läufen oder Radtouren anzeigen, dazu Streckenverläufe und Zwischenzeiten, und dabei die Herzfrequenz des Nutzers über den Handgelenkpuls überwachen. Die gesammelten Daten überträgt die Surge via Bluetooth 4.0 an den Rechner oder eines der etwa 120 unterstützten Smartphones mit Android, iOS oder Windows Phone. Dort können die Daten umfangreich ausgewertet werden. Die Apps bieten auch Herausforderungen, die den Nutzer zu weiteren Aktivitäten animieren sollen, und erlauben den Vergleich mit Freunden und Familie. Vom Smartphone erhält die Uhr zudem Informationen über eingehende Anrufe sowie SMS und zeigt diese auf dem Display an. Auch die Musikwiedergabe auf dem Telefon kann über die Surge gesteuert werden.

Die Smartwatch besitzt nur ein monochromes LCD, um Strom zu sparen. So soll der Akku bis zu sieben Tage halten. Anschließend ist er in zwei Stunden via USB wieder voll geladen. Die Bedienung der Surge erfolgt über einen Touchscreen und drei Tasten am Gehäuse. Sie bringt Beschleunigungsmesser, Gyroskop, Kompass, Umgebungslichtsensor, GPS und Pulsfrequenzmesser, die für die Datenerfassung zuständig sind. Der interne Speicher reicht laut Hersteller, um sieben Tage detaillierter, minutengenauer Bewegungsdaten zu sichern sowie die Tagesgesamtwerte der vergangenen 30 Tage.

Fitbit Surge ist wasserdicht bis etwa fünf Meter und soll in den Farben Schwarz, Blau und Orangerot zu haben sein. Die Preisempfehlung des Herstellers lautet 250 Euro.