Smarte Uhren statt einfachen Fitness-Trackern: Fitbit stellt Smartwatch Blaze vor

Fitbit setzt stärker auf Smartwatches und hat auf der CES mit der »Blaze« ein neues Modell vorgestellt. Völlig überzeugt hat das mit Fitness-Armbändern groß gewordene Unternehmen seine Aktionäre damit aber nicht - der Kurs brach ein.

(Foto: Fitbit)

Mit Fitness-Armbändern wurde Fitbit bekannt, doch die wachsende Konkurrenz der Smartwatches macht dem Unternehmen zu schaffen. Schon im vergangenen Jahr brachte es daher mit der »Surge« seine erste eigene Smartwatch auf den Markt, nun folgt mit »Blaze« ein weiteres Modell – das erste mit Farbdisplay. Der Hersteller bietet es nicht nur mit den klassischen Kunststoffarmbändern an, sondern auch mit höherwertigen Materialien wie Leder und Edelstahl.

Die Blaze erfasst die Bewegungsdaten ihres Trägers und soll seinen Schlaf analysieren. Sie besitzt neben einem Beschleunigungssensor auch einen optischen Sensor für die Pulsüberwachung, zudem ist ein Höhenmesser an Bord. Lediglich auf GPS hat der Hersteller verzichtet und greift hier auf die Positionsdaten des gekoppelten Smartphones zurück. Laut Fitbit verbindet sich die Smartwatch via Bluetooth mit Android-, iOS- und Windows-Telefonen.

Zwar laufen auch Apps auf der smarten Uhr, doch nur solche des Herstellers. Diese Abschottungspolitik dürfte neben einem schwierigen Marktumfeld, in dem sich neuerdings auch Branchengrößen wie Apple und der chinesische Aufsteiger Xiaomi tummeln, mit dafür verantwortlich sein, dass der Fitbit-Aktienkurs nach der Vorstellung der Blaze deutlich einbrach.

Auf den deutschen Markt soll die Smartwatch im März kommen. Die UVP liegt bei 229,95 Euro. Mit einer Akkuladung hält die Uhr laut Hersteller etwa fünf Tage durch, bevor sie wieder geladen werden muss.