Neuer Headset-Anbieter startet in Deutschland: Freevoice tritt gegen Headset-Platzhirsche an

Mit Freevoice wagt sich ein neuer Anbieter auf den umkämpften Markt für Headsets. Mit einer konsequenten Produkt- und Partnerstrategie will sich der Neueinsteiger ein Stück vom deutschen Markt sichern.

Stefan Tabord, General Manager der Freevoice AG

Der Markt für Headsets hat auf weitere Hersteller nicht unbedingt gewartet. Neben einer Vielzahl von Anbietern aus Asien haben sich Branchenschwergewichte wie Jabra, Plantronics und Sennheiser hier seit Jahrzehnten fest etabliert. Neben dem hohen Wettbewerbsdruck leidet der einst sehr lukrative Markt zudem seit Jahren unter Preis- und Margenverfall. Es gibt einige Gründe, warum sich Neueinsteiger Freevoice trotzdem gute Chancen ausrechnet.

Dahinter verbirgt sich eine Eigenmarke der Schweizer Suprag AG. Der auf Headset-Lösungen spezialisierte Distributor ist seit über 30 Jahre im Geschäft mit Kommunikationslösungen tätig und kennt Markt, Vertriebsumfeld und Anforderungen der Kunden. In der Schweiz hatte Suprag lange Zeit den exklusiven Vertrieb für die Headsets des Marktführers Jabra. Weil dessen Portfolio aber nicht alle Produktbereiche abdecken konnte, startete Suprag vor sechs Jahren seine Eigenmarke.

Zunächst habe man mit den Freevoice-Produkten Lücken im Jabra-Portfolio ausgefüllt, beispielsweise mit einem DECT-kompatiblen Bluetooth-Headset, berichtet Stefan Tabord, General Manager der Freevoice AG im Gespräch mit CRN. Mittlerweile entwickelt und produziert Freevoice Headsetlösungen für die unterschiedlichsten Anwendungen in Callcenter, Büro und unterwegs. Designt wird in der Schweiz, gefertigt in Asien, aber nach engmaschig kontrollierten Qualitätsstandards und Arbeitsbedingungen, wie Tabord versichert.

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